Work­shop­lei­tung Mar­ken­stra­te­gie für Schülerfirmen

Wie Jugendliche lernen, eine Marke zu denken

Markenwarte

Kun­de Stif­tung Deut­sches Design Muse­um
Zeit­raum 2019 und 2024
Leis­tung Work­shop­lei­tung: Mar­ken­stra­te­gie und Mar­ken­de­sign für Schü­ler­fir­men
Fotos Catrin Roe­rig

Für die Stif­tung Deut­sches Design Muse­um habe ich zwei Mar­ken­stra­te­gie-Work­shops für Schü­ler­fir­men gelei­tet – mit dem Ziel, jun­gen Men­schen zu zei­gen, dass eine Mar­ke im Kopf ent­steht, bevor sie zum Logo wird.

Ausgangssituation

Die Stif­tung Deut­sches Design Muse­um för­dert aus­ge­wähl­te Schü­ler­fir­men dabei, eine eige­ne Mar­ken­stra­te­gie und ein eige­nes Mar­ken­de­sign zu ent­wi­ckeln. Design wird dabei nicht als hüb­sche Zutat ver­mit­telt, son­dern als stra­te­gi­scher Denk­pro­zess. Für zwei Durch­läu­fe, 2019 in Min­den und 2024 am Wil­helm-Busch-Gym­na­si­um, habe ich die Work­shop­lei­tung übernommen.

Her­aus­for­de­rung
Jugend­li­che ohne Design-Vor­kennt­nis­se soll­ten in kur­zer Zeit ver­ste­hen, dass eine Mar­ke mehr ist als ein Logo. Sie soll­ten selbst durch einen ech­ten Stra­te­gie­pro­zess gehen, bevor über­haupt gestal­tet wird.

Markenstrategie Workshop Schülerfirmen: Mein Vorgehen

Der Mar­ken­stra­te­gie-Work­shop für Schü­ler­fir­men star­te­te nicht mit der Gestal­tung, son­dern mit den Grund­la­gen des Designs, dem Pro­zess der Mar­ken­ent­wick­lung und ver­schie­de­nen Krea­tiv­me­tho­den. Das ist die­sel­be Denk­wei­se, mit der ich auch mei­ne Kun­din­nen und Kun­den beglei­te: erst ver­ste­hen, dann gestal­ten. Im anschlie­ßen­den Pra­xis­teil ent­wi­ckel­ten bei­de Grup­pen eigen­stän­dig ver­schie­de­ne Logo-Ansät­ze, von denen jeweils einer aus­ge­wählt und fina­li­siert wur­de. Mei­ne Rol­le war dabei weni­ger die der Gestal­te­rin als die der Spar­rings­part­ne­rin, die Fra­gen stellt, Ent­schei­dun­gen ein­ord­net und den Pro­zess strukturiert.

Logoentwicklung Schülerfirma
Markenstrategie Workshop Schülerfirmen
Logoentwicklung Schülerfirma
Präsentation in Minden

Ergeb­nis
Für die Schü­ler-Grup­pe aus Min­den war die gro­ße Abschluss­prä­sen­ta­ti­on ein per­sön­li­ches High­light. Bei­de Durch­läu­fe bestä­ti­gen, wie ich auch mit mei­nen Kun­din­nen und Kun­den arbei­te. Design ent­steht nicht auf Zuruf, son­dern aus einem Pro­zess, den man gemein­sam durchdenkt.

Wei­te­re Infos zum Pilot­pro­jekt in Minden