Bran­ding für ein neu­es Krea­tiv-For­mat der VHS

In jedem Menschen steckt ein Künstler

Teilnehmer Kunstraum

Kun­de VHS Hameln-Pyr­mont

Zeit­raum 2021

Leis­tun­gen

→ Logo­ent­wick­lung und Cor­po­ra­te Design

Logo­ent­wick­lung Krea­tiv­kur­se: Für den neu­en Kunst­Raum der VHS Hameln-Pyr­mont habe ich ein eigen­stän­di­ges Logo ent­wi­ckelt – offen, modern und mit Raum für die Krea­ti­vi­tät der Teilnehmenden.

Aus­gangs­la­ge

Die VHS Hameln-Pyr­mont plant ein neu­es Kurs­for­mat: den Kunst­Raum, einen fes­ten Treff­punkt für künst­le­ri­sches Arbei­ten in der Grup­pe, mit pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung und Ate­lier-Cha­rak­ter. Gesucht war ein eigen­stän­di­ger Auf­tritt für das neue Ange­bot – unab­hän­gig vom bestehen­den VHS-Erschei­nungs­bild, aber trotz­dem klar dar­an andockend.

„Wir erreichen zu wenig Menschen. Unser Image ist verstaubt und nicht anspruchsvoll genug“

Herausforderung

Das Logo soll­te den offe­nen, moder­nen und expe­ri­men­tel­len Cha­rak­ter des Kunst­Raums trans­por­tie­ren – inner­halb der Volks­hoch­schu­le, aber sicht­bar anders als die übri­gen Kurs­an­ge­bo­te. Die Kursteilnehmer:innen waren zu die­sem Zeit­punkt über­wie­gend Frau­en ab 45 Jah­ren; das neue Design soll­te gleich­zei­tig jün­ge­re Ziel­grup­pen anspre­chen, ohne die bestehen­de Grup­pe zu ver­lie­ren. Ein schma­ler Grat zwi­schen Offen­heit für Neu­es und Anschluss­fä­hig­keit an Bekanntes.

Lösung: Logoentwicklung für Kreativkurse

.Statt einen fer­ti­gen Ent­wurf zu prä­sen­tie­ren, habe ich der VHS drei unter­schied­li­che Denk­rich­tun­gen zur Dis­kus­si­on gestellt – jede mit einer eige­nen Hal­tung zum The­ma Raum und Krea­ti­vi­tät. Mei­ne Auf­ga­be war es, die Kon­se­quen­zen jeder Rich­tung sicht­bar zu machen, damit die Logo­ent­wick­lung für Krea­tiv­kur­se auf einer kla­ren Grund­la­ge basierte.”

Teilnehmer Kunstraum
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Ent­wurf 1

nimmt die Archi­tek­tur wört­lich: ein abs­tra­hier­tes Haus, das den rea­len Raum abbil­det, ange­lehnt an das bestehen­de Cor­po­ra­te Design der VHS.

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Ent­wurf 2

öff­ne­te den Raum stär­ker: ein Sym­bol für Offen­heit und künst­le­ri­sche Mög­lich­kei­ten, das Platz lässt für die Men­schen, die dar­in zusammenkommen.

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Ent­wurf 3 

ging noch einen Schritt wei­ter: der Raum als Frei­raum, der erst durch die Nut­zen­den gefüllt wird. Eine rein typo­gra­fi­sche Lösung, nur ange­deu­tet durch eine leich­te Schat­tie­rung – redu­ziert, aber mit viel Spiel­raum für spä­te­re Anwendungen.

Im gemein­sa­men Gespräch wur­de schnell klar: Genau die­se Offen­heit war der Kern des­sen, was der Kunst­Raum aus­ma­chen soll­te. Damit fiel die Ent­schei­dung für die­se Vari­an­te leicht und basier­te auf einer kla­ren Strategie. 

Ergeb­nis

Ent­stan­den ist ein redu­zier­tes, typo­gra­fi­sches Logo, das bewusst Raum für Inter­pre­ta­ti­on lässt – pas­send zu einem Ange­bot, das von der Krea­ti­vi­tät der Teil­neh­men­den lebt. Es funk­tio­niert eigen­stän­dig neben dem bestehen­den VHS-Erschei­nungs­bild und kann sehr fle­xi­bel ein­ge­setzt wer­den. Der Kunst­Raum hat damit einen Auf­tritt, der ihn klar von den übri­gen VHS-Kurs­an­ge­bo­ten abhebt – offen, unauf­ge­regt und mit Platz für alles, was die Teil­neh­men­den selbst hineinbringen.

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