Farben, die wirken: Mehr als nur Geschmack

Die Far­ben in mei­nen Designs sind kein Zufall. Dahin­ter steckt Stra­te­gie, denn sie sol­len die Bot­schaft dei­ner Mar­ke ver­stär­ken und die gewünsch­ten Emo­tio­nen bei dei­ner Ziel­grup­pe aus­zu­lö­sen. Denn fast immer ent­schei­den wir emo­tio­nal, ob wir etwas kau­fen oder nicht. Die rich­ti­ge Farb­wahl unter­stützt dei­ne Mar­ken­stra­te­gie – denn Far­ben kom­mu­ni­zie­ren schnel­ler als Wor­te.  Für dein Bran­ding wäh­le ich Far­ben aus, die dei­ne Mar­ken­per­sön­lich­keit wider­spie­geln und die in dei­nem Busi­ness gut funktionieren.

Far­ben haben einen gro­ßen Ein­fluss auf unse­re Gefüh­le und unser Unter­be­wusst­sein. Fast immer ent­schei­den wir emo­tio­nal, ob wir etwas kau­fen oder nicht (du auch). Wie sol­len sich dei­ne idea­len Kun­den füh­len, wenn sie auf dich auf­merk­sam wer­den? Wäh­le Far­ben aus, die dei­ne Mar­ken­per­sön­lich­keit wider­spie­geln, oder die in dei­nem Busi­ness gut funktionieren.

Ein Bei­spiel aus der Praxis:

Für das Cor­po­ra­te Design einer Steu­er­kanz­lei habe ich mich für ein aus­drucks­star­kes, sou­ve­rä­nes Petrol ent­schie­den. Damit hebt sich mein Kun­de von dem übli­chen blau oder anthra­zit­grau der Bran­che ab. 

Was macht eigentlich eine Kommunikationsdesignerin?

Kreative Problemlöserin oder Design-Nerd?

 

Gute Fra­ge, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign ist ein sehr brei­tes Feld und gestal­te­te Pro­duk­te begeg­nen uns über­all im All­tag: Das Pla­kat für das nächs­te Kon­zert, die Spei­se­kar­te der ange­sag­ten neu­en Bar, das Logo des klei­nen Start­ups und das Cor­po­ra­te Design der olym­pi­schen Spie­le, der Geschäfts­be­richt des Phar­ma­un­ter­neh­mens und der Fly­er für den Surf­club. Ihr merkt schon, die Band­brei­te und damit auch die Anfor­de­run­gen an ein Design sind groß.

Es geht letzt­end­lich immer dar­um, eine Bot­schaft (aber wel­che?) mit dem rich­ti­gen Medi­um (Fly­er oder Landing­pa­ge?) einer klar defi­nier­ten Ziel­grup­pe nahe­zu­brin­gen. Und die­se Infor­ma­tio­nen dann so zu ver­pa­cken und auf­zu­be­rei­ten, dass sie beim Publi­kum ankommen.

Plakat

Unter dem Begriff Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign ver­sam­meln sich vie­le Spe­zi­al-Dis­zi­pli­nen: Edi­to­ri­al Design, Cor­po­ra­te Design, Web­de­sign, Pack­a­ging Design, Aus­stel­lungs­de­sign … Allen gemein­sam ist, dass gestal­te­ri­sche und kon­zep­tio­nel­le Kom­pe­tenz, Bega­bung und auch Erfah­rung not­wen­dig sind, um den rich­ti­gen Ton zu tref­fen und die gewünsch­te Bot­schaft zu ver­mit­teln. Desi­gner plat­zie­ren Inhal­te wie Text, Fotos, Icons) auf einer Flä­che (Papier, im Raum oder auf dem Bild­schirm), wäh­len pas­sen­de Far­ben, For­men, Bil­der und Schrif­ten aus und kom­po­nie­ren aus vie­len Ele­men­ten so ein stim­mi­ges Gan­zes. Dabei beach­ten sie vie­le Gestal­tungs­richt­li­ni­en, damit die Inhal­te auch gut auf­ge­nom­men wer­den können.

Ein ein­fa­ches Bei­spiel: EIN LÄNGERER TEXT IN VERSALIEN (GROSSBUCHSTABEN) IST IMMER SCHWER LESBAR – vie­le Leser wer­den absprin­gen, d.h. die Bot­schaft kommt nicht so an wie geplant.

Was muss ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner kön­nen?

Neu­gie­rig zu sein scha­det nicht, auch empa­thisch und auf­ge­schlos­sen für neue The­men und Inhal­te. Ein ästhe­ti­sches Gespür ist eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung, damit man immer die rich­ti­ge Tona­li­tät trifft. Idea­ler­wei­se ein brei­tes gestal­te­ri­sches Voka­bu­lar und tech­ni­sches Wis­sen (Soft­ware, Druck­ab­wick­lung, Web, …).

„Design ist Kunst, die sich nützlich macht“

Das Zitat von Car­los Obers trifft es ganz gut: Design ist kein Selbst­zweck, son­dern hat immer ein Ziel. Pro­fes­sio­nel­les Design kann infor­mie­ren, auf­klä­ren, über­zeu­gen, ver­füh­ren, war­nen, struk­tu­rie­ren, unter­hal­ten und natür­lich auch ein­fach schön sein und erfreu­en. 

Für mich ist Design eine unglaub­lich viel­fäl­ti­ge Dis­zi­plin, die mich immer wie­der in all ihren Facet­ten begeis­tert. Und ich freue mich, dass auch mei­ne Kun­den­lis­te sehr bunt und viel­fäl­tig ist – so wird es nie langweilig …